Lohnfertigung: Flexible Fertigungskapazitäten
mit dem richtigen Fertigungspartner sichern
Wer heute in der Industrie wettbewerbsfähig bleiben will, muss schnell liefern, konstant hohe Qualität gewährleisten und gleichzeitig Kosten im Griff behalten. Genau hier setzt Keller Feinwerktechnik an: Als verlässlicher Partner, um Engpässe zu überbrücken, Produktionsspitzen abzufangen oder ganze Fertigungsschritte auszulagern.
Mit einem Maschinenpark aus ca. 20 Dreh- und Fräsmaschinen der Fa. Mori Seiki sowie DMG können wir Ihre Anfragen schnell und präzise bearbeiten.
Warum Unternehmen auf unsere Fertigung setzen
Die Suchintention vieler Unternehmen ist klar: Sie wollen Fertigungsleistungen auslagern, ohne Risiko und mit einem Partner, der zuverlässig liefert. Die Vorteile der Lohnfertigung zeigen sich vor allem in diesen Punkten:
Mehr Kapazität ohne Investitionen: Sie erweitern Ihre Produktion, ohne Maschinenpark oder Personal aufbauen zu müssen.
Planbarkeit und Termintreue: Ein erfahrener Fertigungspartner wie Keller Feinwerktechnik kann Prozesse stabil abbilden und Liefertermine absichern.
Kostenkontrolle: Fixkosten werden zu variablen Kosten. Sie zahlen für tatsächlich produzierte Teile und Leistungen.
Schnellere Umsetzung: Bei Zeitdruck oder Projektspitzen kann externe Fertigung die Time-to-Market deutlich verkürzen.
Zugang zu Spezial-Know-how: Wir bringen Erfahrung, Mess- und Prüftechnik sowie eingespielte Prozesse mit.
Fokus auf Kernkompetenzen: Entwicklung, Vertrieb und Montage Ihrer Kernprodukte bleiben im eigenen Haus - die Ausführung übernehmen Profis.
Gerade in Branchen mit hoher Variantenvielfalt oder schwankender Auslastung ist Lohnfertigung ein strategischer Hebel, um flexibel zu bleiben und gleichzeitig Qualität zu sichern.
Leistungen in der Lohnfertigung
Lohnfertigung ist so vielseitig wie die industrielle Produktion selbst. Typische Leistungen sind:
Jetzt Lohnfertigung anfragen -
schnell, transparent und zuverlässig
Sie möchten Fertigungskapazitäten auslagern, kurzfristige Engpässe überbrücken oder einen langfristigen Partner für Auftragsfertigung und CNC-Lohnfertigung aufbauen? Dann sprechen Sie mit uns. Wir unterstützen Sie von der Anfrage bis zur Serienfertigung. Mit klaren Abläufen, hoher Qualität und planbarer Lieferung.
Nutzen Sie jetzt unser Kontaktformular, senden Sie Zeichnungen oder technische Anforderungen und wir melden uns zeitnah mit einer passenden Lösung und einem transparenten Angebot.
Unsere Leistungen im Überblick
Jetzt unverbindlich anfragen, wir beraten Sie praxisnah
Sie planen eine neue Anlage oder möchten einen bestehenden Prozess automatisieren? Ob Sondermaschinenbau, Anlagenbau oder gezielte Automatisierungslösungen: Wir entwickeln eine Lösung, die zu Ihren Anforderungen, Schnittstellen und Zielwerten passt, transparent, strukturiert und mit klarem Fokus auf Wirtschaftlichkeit.
Nutzen Sie das Kontaktformular für eine unverbindliche Anfrage. Beschreiben Sie kurz Ihre Aufgabe, wir melden uns zeitnah und besprechen gemeinsam, wie wir Ihre Produktion mit einer maßgeschneiderten Maschine nachhaltig verbessern können.
Ihre Fragen schnell beantwortet
Hier werden die wichtigsten Fragen für Sie beantwortet.
Welche Toleranzen können in der Präzisionsfertigung realisiert werden?
Realisierbare Toleranzen hängen stark von Material, Bauteilgeometrie, Spannkonzept und Bearbeitungsstrategie ab. In der Feinwerktechnik sind im passenden Setup auch Toleranzen im einstelligen Mikrometerbereich möglich, bei anspruchsvollen Formen oder dünnwandigen Geometrien meist entsprechend größer. Entscheidend ist eine fertigungsgerechte Zeichnung (Bezugssysteme, Form- und Lagetoleranzen) sowie ein abgestimmter Mess- und Prüfplan. Wir stimmen die erreichbare Genauigkeit vorab anhand der Funktion, Messbarkeit und Prozessfähigkeit ab.
Welche CNC-Verfahren und modernen Fertigungsverfahren kommen typischerweise zum Einsatz?
Für Präzisionsbauteile werden je nach Bauteilanforderung CNC-Drehen, CNC-Fräsen (bis hin zu mehrachsigen Bearbeitungen) und kombinierte Dreh-/Fräszentren eingesetzt. Für enge Passungen und definierte Oberflächen werden ergänzend Reiben, Honen oder Schleifprozesse verwendet, wenn dies prozesssicherer ist als rein zerspanend. Die Auswahl erfolgt nach Funktionsflächen, Toleranzkette, Oberflächenanforderung und wirtschaftlicher Stückzahl. Ziel ist ein stabiler Prozess mit reproduzierbaren Ergebnissen, nicht „maximal komplexe“ Bearbeitung.
Wie wird Qualität sichergestellt und wie erfolgt die Prüfung der Bauteile?
Qualitätssicherung beginnt bei der Zeichnungsprüfung (Toleranzen, Bezüge, Messbarkeit) und setzt sich über dokumentierte Prozessschritte bis zur Endprüfung fort. Je nach Merkmal werden Messmittel wie Bügelmessschrauben, Messuhren, Konturenmessgeräte oder Koordinatenmessmaschinen eingesetzt. Kritische Maße und Form-/Lagemerkmale werden nach Prüfplan verifiziert; auf Wunsch sind Messprotokolle (z. B. Erstmusterprüfung) und rückverfolgbare Dokumentation möglich. Bei Serienbauteilen wird die Prozessfähigkeit über Stichproben, SPC oder definierte Prüfintervalle abgesichert.
Welche Materialien können bearbeitet werden – auch Sonderwerkstoffe?
Bearbeitbar sind gängige Metalle (z. B. Aluminium, Stahl, Edelstahl, Messing) sowie technische Kunststoffe (z. B. POM, PA, PEEK) und ausgewählte Sonderwerkstoffe. Materialwahl und Wärmebehandlung beeinflussen Maßhaltigkeit, Verzug und Werkzeugverschleiß, daher wird das Fertigungskonzept darauf abgestimmt. Bei schwer zerspanbaren Werkstoffen sind angepasste Schnittdaten, Werkzeuggeometrien, Kühlung/Schmierung und stabile Spannungen entscheidend. Auf Wunsch unterstützen wir bei der materialgerechten Auslegung hinsichtlich Funktion, Korrosion, Verschleiß und Fertigbarkeit.
Wie läuft die Umsetzung von Prototypen bis zur Serie ab – und welche Daten sind dafür nötig?
Für eine schnelle und sichere Umsetzung sind ein 3D-Modell (STEP), eine bemaßte Zeichnung mit Toleranzen/Bezügen sowie Angaben zu Material, Oberfläche und Stückzahl sinnvoll. Prototypen werden so gefertigt, dass die spätere Serienfähigkeit mitgedacht wird (Spannkonzept, Werkzeugzugänglichkeit, messbare Merkmale). Vor Serienstart werden kritische Merkmale und Prüfmerkmale festgelegt und bei Bedarf über eine Erstmusterprüfung abgesichert. So lassen sich Änderungen früh erkennen und die Überführung in stabile Serienprozesse planbar gestalten.
Übersicht:
- Welche Toleranzen können in der Präzisionsfertigung realisiert werden?
- Welche CNC-Verfahren und modernen Fertigungsverfahren kommen typischerweise zum Einsatz?
- Wie wird Qualität sichergestellt und wie erfolgt die Prüfung der Bauteile?
- Welche Materialien können bearbeitet werden – auch Sonderwerkstoffe?
- Wie läuft die Umsetzung von Prototypen bis zur Serie ab – und welche Daten sind dafür nötig?
Das Team
Hier finden Sie unsere Teammitgleider
Jens Collin
Geschäftsführung
Thomas Tepp
Betriebsleitung & Prokurist
Kai Marquardt
Projektleitung
Michel Meinhardt
Konstruktionsleitung
Torben Schubert
Montageleitung
Andree Meißner
Qualitätssicherung
Arne Becker
Arbeitsvorbereitung
Robin Hordan
Produktion / CAM Spezialist
Peter Hubrecht
Automatisierung