Sondermaschinenbau

Im Sondermaschinenbau entstehen Maschinen und Anlagen, die exakt auf Ihre Aufgabenstellung zugeschnitten sind. Dort, wo Standardlösungen an Grenzen stoßen. Ob neue Produktvarianten, höhere Taktzahlen, strengere Qualitätsanforderungen oder begrenzter Bauraum: Wenn Prozesse wirtschaftlich, sicher und reproduzierbar laufen sollen, braucht es oft kundenspezifische Maschinen, die sich nahtlos in Ihre Fertigung integrieren.

Der Mehrwert liegt auf der Hand: Sie erhalten eine Lösung, die Ihre Abläufe messbar verbessert, durch Automatisierung, stabile Qualität und einen Produktionsprozess, der zu Ihren Rahmenbedingungen passt. Als Partner im Sondermaschinenbau begleitet Keller Feinwerktechnik Sie von der Idee bis zur laufenden Anlage, mit technischem Know-how, klaren Projektstrukturen und einem Fokus auf langfristige Betriebssicherheit.

Was Unternehmen vom Sondermaschinenbau erwarten dürfen

Technische Entscheider und Einkäufer verfolgen meist dieselben Ziele: schnellere Prozesse, geringere Stückkosten, weniger Ausschuss und eine Anlage, die zuverlässig läuft. Genau hier setzt Keller Feinwerktechnik an, mit Lösungen, die nicht „ungefähr passen“, sondern nachweislich funktionieren.

Typische Ausgangssituationen sind zum Beispiel:

  • Manuelle Arbeitsschritte sollen automatisiert werden, um Personal zu entlasten und Engpässe zu vermeiden.

  • Qualitätsprüfungen müssen lückenlos dokumentiert und normkonform abgesichert werden.

  • Produktwechsel und Variantenvielfalt erfordern flexible, umrüstfreundliche Anlagen.

  • Platz, Zykluszeit oder Sicherheitsanforderungen lassen Standardmaschinen scheitern.

Unser Ansatz: Wir entwickeln Sondermaschinen und industrielle Automatisierungslösungen, die genau diese Anforderungen in eine robuste, wirtschaftliche Technik übersetzen, mit klar definierten Schnittstellen, reproduzierbaren Ergebnissen und einem Bedienkonzept, das in der Praxis überzeugt.

Leistungen im Anlagenbau:
von der Idee bis zur Inbetriebnahme

Als Anbieter im Sonderanlagenbau liefern wir nicht nur einzelne Komponenten, sondern eine durchgängige Lösung. Das reduziert Abstimmungsaufwand, minimiert Projektrisiken und sorgt für einen sauber dokumentierten Übergang in Ihren Produktionsalltag.

Entwicklung & Konzept

Am Anfang steht das Verständnis Ihrer Aufgabe: Produkt, Prozess, Umfeld, Qualitätskriterien und Zielkosten. Daraus entsteht ein belastbares Konzept, inklusive Machbarkeitsbewertung, Sicherheitsbetrachtung und klarer Spezifikation. So schaffen wir eine verlässliche Grundlage für Termin- und Kostensicherheit.

CAD Konstruktion einer Falteinheit
Konstruktion & Engineering

In der Konstruktion verbinden wir Mechanik, Elektrik und Software zu einer funktionierenden Einheit. Dazu gehören unter anderem:

  • mechanische Konstruktion und Auslegung

  • Sensorik- und Antriebskonzepte

  • Steuerungstechnik und Bedienoberflächen

  • Schnittstellen zu Peripherie, IT und vorhandenen Linien

Gerade im Sondermaschinenbau ist ein vorausschauendes Engineering entscheidend: Wir planen Wartungszugänge, Ersatzteilstrategien und spätere Erweiterungen von Beginn an mit.

Fertigung & Montage

In der Fertigung setzen wir auf reproduzierbare Prozesse, geprüfte Baugruppen und eine montagefreundliche Auslegung. Anschließend erfolgt die Montage mit Funktionsprüfungen und Vorabnahme, damit die Anlage beim Kunden nicht „zum ersten Mal“ läuft, sondern bereits im Werk stabil produziert.

Baugruppe Falteinheit
Inbetriebnahme & Übergabe

Bei der Inbetriebnahme zählt jedes Detail: Taktzeit, Prozessfenster, Bedienbarkeit, Sicherheitsfunktionen und Dokumentation. Wir begleiten den Ramp-up, schulen Ihr Team und unterstützen bei der Feinoptimierung, bis die Anlage zuverlässig Ihre Zielwerte erreicht.

Individuelle Lösungen statt Standardmaschinen

Standardmaschinen sind wirtschaftlich, wenn Aufgaben und Randbedingungen „von der Stange“ sind. In der Praxis sind Prozesse aber oft einzigartig: Bauteiltoleranzen, Varianten, Materialeigenschaften, Verfügbarkeit von Medien, Sauberkeitsanforderungen oder ein enges Layout im Bestand. Sondermaschinen berücksichtigen genau diese Faktoren, und schaffen dadurch messbare Vorteile.

Das Ergebnis ist nicht nur eine Maschine, sondern eine Lösung, die zu Ihrer Produktion passt: skalierbar, wartungsfreundlich und auf hohe Verfügbarkeit ausgelegt. So wird der Bau einer Sondermaschine zur Investition, die sich rechnet. Nicht nur in der Anschaffung, sondern über den gesamten Lebenszyklus.

Beispiele aus der Praxis: Sondermaschinen, die Probleme lösen

Konkrete Projekte aus der Praxis zeigen, wie individuelle Maschinenkonzepte reale Produktionsprobleme nachhaltig lösen

Die weltweit erste vollautomatisierte Gurtfertigungslinie
Automatisierte Montageanlagen für stabile Taktzeiten

Wenn manuelle Montage an Grenzen stößt, entstehen Schwankungen in Qualität und Ausbringung. Eine automatisierte Montageanlage übernimmt wiederkehrende Schritte, beispielsweise Fügen, Schrauben, Dosieren oder Pressen, und kontrolliert Prozessparameter in Echtzeit.

Nutzen: konstante Taktzeiten, geringere Fehlerquote, höhere Prozesssicherheit und transparente Rückverfolgbarkeit.

Prüf- und Messmaschinen für Qualitätssicherung und Dokumentation

In vielen Branchen sind Prüfnachweise Pflicht, gleichzeitig soll die Prüfung den Prozess nicht ausbremsen. Prüf- und Messmaschinen integrieren Messsensorik, Kamerasysteme oder Kraft-Weg-Überwachung direkt in den Ablauf. Abweichungen werden sofort erkannt, Ergebnisse dokumentiert und bei Bedarf automatisch aussortiert.

Nutzen: weniger Ausschuss, klarer Qualitätsnachweis, normgerechte Dokumentation und schnelle Reaktion bei Prozessdrift.

Prüfzelle zum Vermessen von Kundenbauteilen
Verpackungs- und Handhabungssysteme für reibungslose Materialflüsse

Engpässe entstehen häufig nicht im Kernprozess, sondern in der Handhabung: Zuführung, Vereinzeln, Puffern, Kennzeichnen oder Verpacken. Kundenspezifische Handhabungssysteme im Sonderanlagenbau sichern den Materialfluss, auch bei empfindlichen Teilen, unterschiedlichen Formaten oder hoher Variantenvielfalt.

Nutzen: weniger Stillstände, stabile Linienleistung, ergonomische Entlastung und eine saubere Übergabe an Logistik oder Versand.

Vorteile für Ihr Unternehmen

Effizienzsteigerung

Durch Automatisierung und optimierte Abläufe sinken Zykluszeiten, manuelle Tätigkeiten und Nacharbeit. Das steigert die Gesamtanlageneffektivität und macht Kapazitäten planbar.

Qualitätssicherung

Integrierte Prüfkonzepte reduzieren Streuung und Ausschuss. Mess- und Prozessdaten schaffen Transparenz, für interne Verbesserungen und externe Nachweispflichten.

Wettbewerbsvorteile

Wer schneller, stabiler und kosteneffizienter produziert, kann Lieferzeiten verkürzen, Varianten wirtschaftlich beherrschen und neue Produkte schneller in Serie bringen.

Zukunftssicherheit

Modularer Aufbau, Erweiterbarkeit und servicefreundliche Konstruktion sorgen dafür, dass Ihre Anlage mitwächst, bei neuen Produkten, höheren Stückzahlen oder zusätzlichen Qualitätsanforderungen.

Unsere Referenzen in der Übersicht

Entdecken Sie unsere Referenzen

Jetzt unverbindlich anfragen, wir beraten Sie praxisnah

Sie planen eine neue Anlage oder möchten einen bestehenden Prozess automatisieren? Ob Sondermaschinenbau, Anlagenbau oder gezielte Automatisierungslösungen: Wir entwickeln eine Lösung, die zu Ihren Anforderungen, Schnittstellen und Zielwerten passt, transparent, strukturiert und mit klarem Fokus auf Wirtschaftlichkeit.

Nutzen Sie das Kontaktformular für eine unverbindliche Anfrage. Beschreiben Sie kurz Ihre Aufgabe, wir melden uns zeitnah und besprechen gemeinsam, wie wir Ihre Produktion mit einer maßgeschneiderten Maschine nachhaltig verbessern können.

Ihre Fragen schnell beantwortet

Hier werden die wichtigsten Fragen für Sie beantwortet.

Was versteht man unter Sondermaschinenbau?

Sondermaschinenbau umfasst die Entwicklung und den Bau von Maschinen oder Anlagen, die exakt auf eine konkrete Aufgabenstellung eines Kunden ausgelegt sind. Er kommt typischerweise dann zum Einsatz, wenn Standardmaschinen die geforderte Funktion, Taktzeit, Genauigkeit oder Prozesssicherheit nicht zuverlässig abdecken. Entscheidend ist dabei die saubere Übersetzung von Prozessanforderungen in ein technisch belastbares Maschinenkonzept.

Wie läuft ein Sondermaschinenbau-Projekt typischerweise ab?

Üblich ist ein Ablauf aus Anforderungsklärung (Lasten-/Pflichtenheft), Konzeptphase, Konstruktion, Fertigung/Montage und anschließender Inbetriebnahme mit Abnahme. In der Konzept- und Konstruktionsphase werden Schnittstellen (Mechanik, Elektrik, Software), Sicherheitsfunktionen und Takt-/Qualitätsziele festgelegt. Vor der Endabnahme werden Funktionen, Prozessfähigkeiten und relevante Sicherheitsanforderungen anhand definierter Kriterien geprüft.

Welche Informationen sollten wir für eine belastbare Anfrage bereitstellen?

Hilfreich sind Produktdaten (Zeichnungen, Toleranzen, Material), Prozessbeschreibung (Ablauf, Taktzeit, Varianten, Losgrößen) sowie Qualitätsanforderungen (Prüfmerkmale, Prüfmethoden, Rückverfolgbarkeit). Zusätzlich sind Randbedingungen wichtig: verfügbare Medien, Platzverhältnisse, IT-/Schnittstellen (z. B. MES/ERP), Werksnormen und Sicherheitsvorgaben. Je klarer diese Punkte sind, desto schneller lassen sich technische Risiken, Aufwand und Kosten realistisch bewerten.

Wovon hängen Kosten und Lieferzeit einer Sondermaschine ab?

Kosten und Lieferzeit ergeben sich primär aus Komplexität (Anzahl Stationen/Achsen, Sensorik, Softwareumfang), geforderter Genauigkeit und dem Validierungs-/Testaufwand. Auch Variantenvielfalt, Bauteilhandling, notwendige Schutzmaßnahmen sowie Anforderungen an Dokumentation und Normen (z. B. CE-Konformität) beeinflussen den Umfang. Häufig sind die Aufwände in der frühen Konzeptphase am stärksten beeinflussbar, weil dort die grundlegenden Architekturentscheidungen fallen.

Wie wird sichergestellt, dass die Maschine die geforderte Qualität und Prozesssicherheit erreicht?

Typisch sind definierte Abnahmekriterien und strukturierte Tests, z. B. Funktionsprüfungen, Wiederholgenauigkeit/Prozessfähigkeit sowie Störfall- und Sicherheitsprüfungen. Eine risikoorientierte Auslegung (z. B. FMEA/Fehlerbetrachtung) hilft, kritische Prozessschritte früh abzusichern. Ergänzend sorgen dokumentierte Einstellungen, Rezepturen und klare Wartungs-/Kalibrierkonzepte dafür, dass die Leistung im Serienbetrieb stabil reproduzierbar bleibt.

Das Team

Hier finden Sie unsere Teammitgleider

Jens Collin

Geschäftsführung

Thomas Tepp

Betriebsleitung & Prokurist

Kai Marquardt

Projektleitung

Michel Meinhardt

Konstruktionsleitung

Torben Schubert

Montageleitung

Andree Meißner

Qualitätssicherung

Arne Becker

Arbeitsvorbereitung

Robin Hordan

Produktion / CAM Spezialist

Peter Hubrecht

Automatisierung

Unsere Prozesskette in der Übersicht

Hier finden Sie unsere Prozesskette

1

Anfrage / Erstkontakt

2

Machbarkeitsanalyse / Konzepterstellung

3

Angebotserstellung

4

Projektstart

5

Konstruktion & Entwicklung

6

Fertigung der Bauteile

7

Programmierung & Schaltschrankbau

8

Montage & Verdrahtung

9

Inbetriebnahme intern

10

Lieferung

11

Aufbau & Inbetriebnahme beim Kunden

12

Dokumentation